Heinrich Hoffmann

»Dr sächssche Schdrubelbeder«

Ulkche Geschichden un butzche Bilder.
von Heinrich Hoffmann
off Sächsisch gereimt
von Michael Fritz

 

32 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-937467-87-0
12,90

Mit dieser Mundartausgabe erobern sich Struwwelpeter, Paulinchen, der bitterböse Friederich und die anderen lustigen Gesellen das Land der Sachsen. Hier sind sie freilich – wie in allen anderen deutschen Landschaften – längst keine Unbekannten mehr. Jetzt kommen sie durch die Hintertür des heimischen Dialekts, sprachlich verfremdet, sozusagen in weiß-grüner Verkleidung, und dazu leicht parodiert.

Unter den verschiedenen Formen des Sächsischen hat der Übersetzer das in und um Leipzig beheimatete Idiom, das Südwestosterländische, gewählt. Außerhalb Sachsens gilt es zudem als besonders typisch für die gesamte Region. Die verwendete Schreibweise entspricht weitgehend der, der sich die meisten „klassischen“ sächsischen Mundartschriftsteller bedient haben.

Gugge nur, da schdeht’r:
so ä Schdrubelbeder!
Fingernächelschneiden
gann der Gärl nich leiden –
vleicht im Jahr bloß eens, zwee Mal.
Un de Haare - ä Schgandal!
„Schäme dich!“ ruft jeder,
„fui, du Schdrubelbeder!“