Heinrich Hoffmann

» Da Boarische Struwwepeta «

Gspaaßige Gschichtn und lustige Böidl.

Am Hoffmann Heinrich sei
Struwwepeta aaf Boarisch vozöit
vom Spinner Meinrad
und Sauer Walter

32 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-937467-86-3
12,90

Diese Übertragung des Struwwelpeter ins Bairische folgt formal und inhaltlich so treu wie möglich dem Original und versucht, dieses in konsequente, idiomatische Mundart umzusetzen. Sie hält sich an den niederbairischen Dialekt, wie er heute im Gebiet zwischen Regensburg und Passau, Bayerischem Wald und Landshut gesprochen wird. Das Buch ist zum Lesen und Vortrag im gesamten altbayrischen Raum geeignet.
Da Boarische Struwwelpeta entstand aus der Freude an einem »schönen Bilderbuch« (so benannt im Vorspruch des Buches – auf Bairisch: »a Biachl volla Böidl«) und dem unverhohlenen Spaß am bairischen Dialekt. Heinrich Hoffmann berichtet in seinen Lebenserinnerungen, er habe mit seiner »Kinderei … guten Menschen, Alten und Jungen, frohe Stunden bereiten« wollen. Dieselbe Absicht verfolgen auch die beiden Verfasser: Meinrad Spinner und Walter Sauer.

Schautsn o, do steht a,
pfui, da Struwwepeta!
Neegl hot a beianand,
na, dees is a wahre Schand,
wenns a Johr net gschnittn wern.
D’Hoar loußt a se aa net schern.
„Scham de !“ sogt do jeda,
„so a Struwwepeta!“